Matthias Horx  Trend- und Zukunftsforscher

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Future View

09.07.2010

Meine wirklichen Thesen zum Internet

Massenmedien haben immer die Tendenz zuzuspitzen, aus dem Zusammenhang zu reissen, aus differenzierten Gedanken Blödsinn zu machen. Dies zeigen wieder die angeblichen „Horx-Zitate”, die auf der ORF Website anlässlich des 20. Geburtstages des Internet erschienen sind: http://futurezone.orf.at/stories/1653078/

Willkürlich verbogene Sätze aus einem längeren Gespräch, das ich mit einem Journalisten geführt habe, dem offensichtlich egal ist, was wahr und richtig ist. So etwas verbreitet sich dann schnell über alle digitalen Kanäle und führt zu endlosen Kommentaren und Beschimpfungen. Genau so etwas macht einen Teil meiner Internet-Skepsis aus.

Hier ist das, was ich über das Internet denke und seit vielen Jahren sage:

  1. Das Internet ist nicht nur eine technische Plattform, es ist auch ein soziales Medium, in dem mittelfristig neue „Soziotechniken” entstehen. Diese müssen eingeübt und erlernt werden, wie das Autofahren (dazu haben wir Jahrzehnte gebraucht). Diejenigen, die das Internet heute im Sinne eines aktiven Wissensmediums gebrauchen, sind noch die Minderheit, etwa 20 Prozent der Gesamtbevölkerung (dazu gibt es noch ca. 40 Prozent „Gelegenheitsnutzer”). Etwa 30 Prozent der Bevölkerung sind „Internet-resistent” – sie wollen mit dem Medium nichts zu tun haben.
  2. Die Entwicklung des Internets ist letztendes eine Bildungsfrage. In Ländern wie Finnland mit einer Abiturientenquote von 85 Prozent bei den 20jährigen ist die aktive Wissens-Nutzung des Internets heute schon doppelt so hoch wie in Deutschland oder Österreich.
  3. Facebook und andere soziale Plattformen haben eine wichtige Funktion in der jugendlichen Netzwerk-Kultur. Im Kontext von beruflichen oder Informations-Anwendungen eignen sie sich weniger. Wie bei vielen solcher Plattformen (Myspace/ Twitter) kommt es zu einer steilen Hype-Kurve. Am Ende besteht die Gefahr, dass eher diejenigen im Netz übrigbleiben, die sich langweilen – und von früh bis abends klatschen und tratschen.
  4. Das Problem mit Netzwerk-Informationssystemen ist die Frage, wie Information verifiziert werden kann. Ohne Regeln, Bewertung, ohne seriöse Bearbeitung, ohne Fairness und Kontrollierbarkeit wird Information unglaubwürdig und beliebig. Die Gefahr von Gerüchtebildungen, Denunziationen und populistischen Epidemien ist groß. An diesem Moment kann das Internet zu einem Terror-Meinungs-Medium mutieren und eine „Diktatur der Dilletanten” erzeugen. Darauf hat auch Jaron Lanier bereits hingewiesen.
  5. Ansonsten bin ich ein grosser Fan, Multi-Nutzer und Befürworter des Internet und wünsche ihm für die nächsten 20 Jahre ein kluges und gesundes Wachstum. Ich bin Anhänger der Idee des Kognitiven Überschusses (Clay Shirky), den das Netz in der menschlichen Kultur erzeugt. Allerdings glaube ich nicht, dass dieser Überschuss garantiert ist. Er erfordert einen Prozess der Regel-Vereinbarung zwischen Menschen, an dessen Anfang wir erst stehen.

Mehr dazu in meinem Buch „Technolution – Wie unsere Zukunft sich entwickelt”

Ergänzung: Meine angebliche Internet-Fehl-Prognose vor 11 Jahren

Im Herbst 1999 habe ich auf einem Vortrag auf einer Technologiekonferenz Folgendes gesagt:

„Das Internet wird kein Massenmedium. Erstens, weil es seinem Wesen nach keines ist – es ist ein Netzwerk-Medium, das nicht mehr nach dem Prinzip „Einer sendet, viele empfangen”, funktioniert. Zweitens wird es noch lange dauern, bis sich die SOZIALEN Regeln dieser neuen Technik ausmendeln. Die Anzahl der „offliner” wird noch eine ganze Weile hoch bleiben. Auch das Auto hat rund 80 Jahre gebraucht, bis es von einem „Gerät für die Elite” zu einem echten, smarten Massenprodukt wurde. Letztendes ist das nicht eine Frage der Technik, sondern der KULTURtechnik.”

Aus diesem Diskurs wurde durch die unermüdliche mediale Klischee-Mühle die „Fehlprognose von Horx, dass das Internet kein Massenmedium wird” gemacht. Genau das bestätigt meine Skepsis gegenüber einer Laien-Kultur, in der jeder fröhlich behaupten, meinen und nörgeln kann, was er will – auch falsche Informationen, Hypes und Trash pflanzen sich mithilfe des Netzes einfach schneller fort. Was – ich betone es noch einmal – nichts gegen das Netz sagt, sondern nur gegen die Blauäugigkeit...

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Kommentare

Jörg B. (27.08.2011)
Ich glaube die Erfahrung gemacht zu haben, dass das Internet nur zu Computer- (also Informatik im weitesten Sinne) und naturwissenschaftlichen Themen als verlässliche Informationsquelle taugt. Wenn ich ein Programmierproblem habe oder Informationen über Unverträglichkeiten von Hardwarekomponenten suche, war Google bis jetzt eigentlich immer mein Freund (um das in der Netzwelt kursierende geflügelte Wort aufzugreifen). Aber wehe, man sucht nach Begriffen, die der Sphäre der Geistes- und Sozialwissenschaften, gar der Politik oder Religion angehören – in den meisten Fällen versumpft man recht bald in mehr oder weniger inkompetentem Foren- und Blog-Geplapper oder auf Propagandaseiten von Sektierern, Extremisten und Verschwörungstheoretikern. Ein gutes Beispiel ist die Theologie: Eingabe entsprechender Begriffe (z. B. „Sünde”) führt fast immer auf Seiten fundamentalistischer (evangelikaler oder katholisch-traditionalistischer) Gruppierungen, praktisch nirgendwo findet man fundierte Auseinandersetzungen über die jeweiligen Themen aus moderater oder liberaler Sicht. Oder Islamwissenschaft: das Thema ist im Internet inzwischen praktisch vollständig durch die Islamisierungs-Paranoiker à la „Politically Incorrect” besetzt, seriöse Information hat da keine Chance. Ganz anders wieder bei einem naturwissenschaftlichen Gebiet wie etwa der Astronomie – dort funktioniert das Internet als „Wissensmedium” wieder ausgezeichnet, man hat sogar Zugang zu Forschungsberichten und akademischen „papers” aus erster Hand. Mein (vorläufiges) Fazit: wer das Internet wirklich mit Gewinn und nicht bloß als digitales Narkotikum („Glotze 2.0”) nutzen will, der muss schon sehr genau wissen, was und wo er sucht – winzige Goldkörnchen in Gebirgen aus Müll.

Wenke H.-F. (13.08. 2010)
Gerade die Verifikation von Informationen im Internet macht es so interessant, da Printmedien generell einseitig berichten, während das Internet ein breites Spektrum an Kommentaren und weiterführenden Informationen bietet. Wichtig ist, die Qualität und Relevanz der Informationen zu verifizieren, aber da bietet sich der Austausch in den Social Media Plattformen an, denn oftmals wird – leider – das hier vorhandene Wissenspotential nicht effektiv genutzt, sondern "verquatscht" oder "vertrascht". Networking sollte nicht nur ein Begriff sein, sondern es sollte wirklich seriös genutzt und gelebt werden, dann erzielt man auch einen hohen Nutzen. Die Menschheit benötigt grundsätzlich ein Regelgerüst, Strukturen schaffen eine gewisse Ordnung und Routine, die viele Dinge erleichtern können, sicherlich auch einengen und begrenzen. Hier ist die Frage, wo macht es Sinn Regeln zu haben und wo engen sie tatsächlich ein, statt zu beflügeln und zu unterstützen. "Meinungsmacherei" kann auch mittels Regelwerk nicht verhindert werden, hier plädiere ich für die Objektivität und das Einhalten bestimmter Grenzen eines anständigen Miteinanders.

Dirk (05.08.2010)
Sehr geehrter Herr Horx! Sie haben Recht in dem Punkt, dass es zunehmend mehr "rosa Rauschen" im Internet (zwischen den Ende - zu - Ende Punkten) gibt. Es wird zunehmend schwerer, verwertbare Informationen (die einen "Wert" beinhalten) zu finden. Die von "Klaus" genannte "Belaber-Gruppierung" wird zunehmen, auch in deren Wirkungsfreiheit zunehmen. Ernsthafte Verwendung der Kommunikationssoftwares korrellieren mit dem Intellekt der Nutzergruppe. Diese ist jedoch leider sehr, sehr klein und wird nicht größer. Es handelt sich hierbei um eine "modern-kommunizierende" kleine Gruppe, die sich seit Anfang der 90er mit dem Internet - welches sie mit aufgebaut haben - sich weiter abspalten wird, aber die benötigten IDEEN einbringen kann (der Schreiber gehört dazu). Es ist ein etwas anderer Menschenschlag.... Ein Typ von Mensch, der schneller denkt, sich und andere anders strukturiert und sich gänzlich anders organisiert und vor allem entwickelt. Meistens machen wir die Dinge, die in 10 Jahren erst für die "Allgemeinheit" relevant werden. Personen, die Standardisierungen vorantreiben, Codes entwickeln, Funktelefonen hübsche Bedieneroberflächen schenken. Wenn man wirkungsvolles Kommunizieren (das zielgerichtete!) im "normalen" Alltag nicht verstanden hat (ich nenne es Geschiebe und Gemauschel und Gelegenheiten vermitteln), wie kann man das dann mit diesen Mitteln besser tun? Das, was "Klaus" erkannt hat, ist erschreckend, aber genau diese Menschenmasse trägt das System. "Jede/ r macht auf den sogenannten social media Plattformen das, was er/ sie schon vorher gemacht hat, nämlich quatschen, tratschen, sich herzeigen, sich verblöden oder sich unterhalten, Spaß haben..."

Wolfgang P. (23.07.2010)
Eine Anmerkung zur Frage, ob man Zukunft „erforschen” kann: meiner Ansicht nach kann man das erforschen, was existiert. Der Begriff Zukunft umschreibt Ereignisse und Gegebenheiten, die erst eintreten werden. Der österreichische Wissenschafter Gerhard Bruckmann hat sich genau aus diesem Grund immer dagegen gewehrt als „Zukunftsforscher” bezeichnet zu werden, und sich selbst als „Zukunftsprognostiker” bezeichnet. Dieser Begriff scheint mir ebenfalls adäquater zu sein, denn man kann zweifelsohne wissenschaftlich fundierte Prognosen über zukünftige Entwicklungen erstellen, so wie Sie das ja auch in höchst interessanter und inspirierender Weise tun.

Franz W. (22.07.2010)
Ich stimme dem zu. Gerade weil das Internet ein soziales Massenphänomen geworden ist, nimmt der Anteil funktionaler Nutzung ab, es sei denn, dem „dabei sein” wird eine relevante soziale Funktion zugewiesen. Das Zusammenspiel von Mehrheit und Eliten funktioniert nicht mehr. Die Mehrheit nivelliert jedwede Bedeutsamkeit. Nur Eliten (von welchem Sachgebiet bis Nähzirkel auch immer) provozieren Entwicklungen. Diese Minderheiten bleiben zwangsläufig in der Datenfülle isoliert und zunehmend unauffindbar. Durch die effizienzorientierte Kommerzialisierung des Internets, bei der es auf wirksame Mehrheitsverhältnisse ankommt, wird diese Tendenz verstärkt. Es wird also (mindestens) zwei gegenläufige Entwicklungen geben:
1. Die Massenpsychose des Dabeiseins der Konsumenten und deren „Benutzung” als Wollmilchferkel und
2. elitäre Kommunikationsinseln mit sehr hohen Türschwellen und starker Ausgrenzungsneigung bzw. Empfehlungserfordernissen.
Damit entwickelt sich eine digitale „Ständeordnung”, die starrer sein wird, als es jede mittelalterliche Kleiderordnung je war, denn jene „Inseln” werden ohne Kenntnis genauer URL nicht findbar sein. Hat schon mal jemand die 3.276.928ste Anzeige einer Internetsuche besichtigt? Nein, weil die wird zwar gezählt, aus Effizienzgründen aber nicht hochgeladen. An beiden Extrempunkten wird damit immer nur das Bedeutungslose bedeutsam. Es gilt für jedes Sachgebiet: die Mehrheit ist immer unkundig, gleichwohl aber die entscheidende Mehrheit. Die Durchsetzungskraft der „entschlossenen Minderheit” basiert dann darauf, die mehrheitsfähige Masse zu binden – mehr durch „Brot und Spiele” als durch Argumentation. Die „Zugänglichkeit” von Inhalt und Wissen im Internet nimmt damit einen anderen Weg als deren „Bereitstellung”.

Klaus K. (19.07.2010)
Jede/ r macht auf den sogenannten social media Plattformen das, was er/ sie schon vorher gemacht hat, nämlich quatschen, tratschen, sich herzeigen, sich verblöden oder sich unterhalten, Spaß haben, sich informieren, anderen Informationen anbieten etc. Die Qualität der Kommunikation wird durch Quantität ersetzt. Wer vorher sozial war wird es bleiben (oder es überhaupt bleiben lassen), für Asoziale und Denunzianten ist es natürlich ein nettes Tool :-) Und don't forget: „Was machbar ist, wird gemacht werden”.

Ferdinand (15.07.2010)
Für mich wäre die Frage: wer hat (oder nimmt sich) das Recht Regeln aufzustellen, und wer hat (oder nimmt sich) das Recht die Personen auszuwählen die Regeln aufstellen?

Cesc (13.07.2010)
Darüberhinaus stimme ich Thomas bzgl. der Kritik an Punkt 3 absolut zu: Facebook wird immer mehr Informationsmedium, da die soziale Komponente (d.h. Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk) bei technisch-gesteuerten Suchmaschinen wie Google nicht abgebildet werden kann. Und angesichts der wachsenden Suchmaschinen-Optimierung finden sich kaum noch die „richtigen” Ergbnisse auf den ersten Seiten. Es lebe also die Empfehlung bei der Suche.. Und die findet man z.B. auf Facebook...

Cesc (13.07.2010)
Die Verzerrung der Wirklichkeit, die weniger objektiv sondern zumeist stark subjektiv ist, erfolgt in allen Medien. Das Internet nimmt dort keine Sonderstellung ein. Einfaches Beispiel: Schauen sie sich mal live ein Fußball-Spiel an und sehen es dann in der Zusammenfassung in der ARD-Sportschau. Oftmals (besonders in Pokalspielen, wo Favoriten senationell geschlagen werden) klaffen hier Realität und gezeigtes Bild sehr weit auseinander. Sensationen verkaufen sich halt besser. Das hier gewonnene „Wissen” wird dementsprechend weitergetragen. Ohne die Original-Quelle selbst geprüft zu haben. Im Internet erfolgt eine solche Verbreitung von „Halbwissen” zwar schneller, aber sie ist in allen Medien zu finden.

Karim B. (10.07.2010)
Ich teile die Kritik an der mangelnden journalistischen Qualität der Verarbeitung der Zitate, möchte aber folgendes dazu anmerken: Was wäre passiert, wenn es das Internet und soziale Medien nicht gäbe, und ein Artikel zu irgendeinem Thema und mit derselben mangelnden Qualität der Zitate in der Printausgabe einer Tageszeitung erschienen wäre?
1. Viel weniger Menschen hätten diesen Artikel gelesen
2. Die Leser hätten keine Chance gehabt, den Inhalt zu verifizieren
3. Herr Horx oder andere Leser hätten wenig Chance gehabt, den Inhalt richtig zu stellen.
Genau das ist Jahrzehnte lang passiert, und darauf hätte ich überhaupt keine Lust mehr. Einer meiner Vorkommentatoren hat es bereits angedeutet: Der notwendige breite Diskurs wird überhaupt erst möglich durch das Internet, weil er dadurch öffentlich und mit weitaus niedrigeren Barrieren stattfinden kann.

Jens P. (09.07.2010)
Das klingt doch schon anders als der Text in ORFs futurezone. Aber warum zum Schluß der unsägliche "Aufruf" nach Regeln. Das Web hat von anfang an soziale Umgangsformen entwickelt. Hierachiefrei, immer mit einer offenen Flanke, die mit humorvollem Verständnis die weniger sozial-orientierten Teilnehmer (Trolle) in ihre Schranken wies ohne maßregelnd zu sein. Diese Transparenz in der Entwicklung gilt es aufrecht zu erhalten. Menschen, insbesondere Politiker, die in letzter Zeit immer lauter nach Regeln rufen, kennen diese gewachsenen Strukturen nicht oder lehnen sie ab. Herr Horx, über Regeln und Medienkompetenz zu reden ohne konkret zu werden, schmeckt verdächtig nach staatlichen Eingriffen, nach langsamer Zerstörung der sozial innovativen Form des Web. Fördern und fordern ist ok, Eingriffe werden bekämpft oder umgangen werden.

Thomas H. (09.07.2010)
Den Punkt 3 möchte ich gerne ein wenig präzisieren. Der Anteil der Facebook-Nutzer oberhalb des jugendlichen Alters ist deutlich größer als der Anteil der Jugendlichen. Eine Verschiebung in Richtung Informationsmedium ist zur Zeit klar auszumachen. Die berufliche Nutzung ist deutlich größer als noch vor einem Jahr. Demographische Daten zu DE/AT/CH können hier überprüft werden: www.thomashutter.com.

Markus B. (09.07.2010)
Ja, dieses Phänomen (Journalisten verzerren, tilgen und ergänzen gemäß der eigenen Agenda, die schon vor dem Interview festlag), ist mir wohlbekannt. Ja, wenn Leute das wahrnehmen, bekommen sie es "in den falschen Hals" und sagen es (die fehlerhafte Wahrnehmung) weiter. <<Genau so etwas macht einen Teil meiner Internet-Skepsis aus.>> Das kann ich bei einem differenziert denkenden Menschen nicht ganz nachvollziehen. Denn obiges Phänomen findet seit Jahrzehnten (Jahrhunderten) statt. Das Internet macht sie nur sichtbarer ... meines Erachtens. Es ist die menschliche Natur (und wirtschaftliche Zwänge), die zu solchem Verhalten führt, nicht das Kommunikationsmittel – das aber vielleicht als Brandbeschleuniger wirken kann.

Markus B. (09.07.2010)
Nachtrag: Wie die sicherlich wünschenswerte "Verifikation" stattfinden KANN, zeigt – bei all den tatsächlich bestehenden Schwächen – ein Projekt wie die Wikipedia. Es geht im Ende um Medienkompetenz, die sicherlich nicht jedem gegeben ist und die unser Bildungssystem nicht vermittelt – und noch nie vermittelt hat. Auch das ist aber nichts Neues. In der Generation meiner Eltern ist "es hat aber in der Zeitung gestanden" oder "habe ich im Fernsehen gesehen" zumindest in weiten Teilen der Bevölkerung immer noch die ultimate Verifikation. Und das ist entweder höchst gefährlich oder zumindest bedenklich. Also bitte: Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten! :)

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