Zukunft Stadt

Wie der „Neue Urbanismus” unser Leben verändert

„Unsere Zukunft auf dem Planeten Erde hängt vor allem davon ab, ob wir in der Lage sind, intelligente Städte zu gestalten. Dafür müssen wir verstehen, dass Städte nicht aus Mauern und Straßen bestehen, sondern aus den Beziehungen zwischen Menschen.”

Im Jahre 2050 werden 75 Prozent aller Menschen in Ballungs­gebieten leben. Städte werden immer größer, dichter, ausufernder, LEUCHTENDER. Was bedeutet das für die Umwelt, für unsere Werte und Lebensformen? Sind die dystopischen Bilder der „Megalopolis”, der Moloch-Stadt, wie sie in jedem Science-Fiction zu sehen sind, noch realistisch? Dieser Vortrag schildert die neuesten Erkennt­nisse der Urbanitätsforschung in weltweiten Best-Practise-Beispielen: Von Urban Farming und Urban Mining über neue Siedlungsformen (Co-Living) und Arbeitsformen (Co-Working ) bis zu den verschiedenen Ansätzen der SMART CITY, die mehr sein muss als nur eine technische Effizienz-Beschleunigung.

In den Megacities von Sao Paolo, Manila oder Kalkutta experimentiert eine neue Generation von global ausgebildeten Stadtplanern mit neuen Methoden urbaner Transformation, die immer auch soziale INKLUSION bedeuten muss. Städte, so die futuristische Grundthese, sind hervorragende Beispiele für die Wirkweisen selbstorganisierter Prozesse. Die neo-urbane Welt ist eine Netzwerk-Welt, in der sich im Zusammenhang mit digitaler Technologie wahrer Fortschritt zeigt.

„Städte sind lebende Super-Organismen. Man kann sie nicht „planen“ und „steuern“. Nur auf intelligente Weise wachsen lassen.”

  • Die verdichtete Welt: Warum Städte gut für die globale Umwelt sind.
  • Die urbane Renaissance: Wie sich die Stadt im Übergang vom Industrie- zum Wissenszeitalter neu erfindet.
  • Co-Living, Co-Working. Co-Gardening, Co-Mobility – die neuen Lebensstile individualistischer Kooperation.
  • Der Aufstieg der Urban-Kreativen Klasse.
  • Das Kopenhagenize-Prinzip: Der endgültige Abschied von der Autodominanz und die Revitalisierung der öffentlichen Räume.
  • Smart Cities, Creative Cities, Young Cities, Health Cities, Resilient Cities…
  • Das Urban-Village-Prinzip – wie sich das neue Stadt-Paradigma auf Kleinstädte und Regionen übersetzen lässt.
  • Urbane Akupunktur: Wie man Krisen-Städte zur Gesundung anregt.
  • Holistische Architektur: Wenn Gebäude soziale Systeme bilden.
  • Das Parlament der globalen Bürgermeister: Das Wirken der neuen Stadt-Gurus in der Renationalisierungs-Phase.
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