Matthias Horx / Oona Strathern
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Zukunfts-Zitat des Tages von Unbekannter Autor:

Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird, aber sie sind überzeugt, dass nicht alles schief gehen kann.

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Die Zukunfts-Bibliothek

  • Holm Friebe: Die Stein-Strategie

    Die Stein-Strategie:

    Von der Kunst, nicht zu handeln

    Holm Friebe

    Endlich mal ein Strategie-Buch, das einem nicht sagt, was man tun soll. Im Gegenteil – es zeigt, dass man besser auch mal nichts tun sollte. Doch nicht Faul- und Bequemlichkeit sollen hier gepriesen werden, sondern die kluge Entscheidung zum Abwarten und Abwägen von Alternativen. Und das lässt sich nicht nur auf Wirtschaft und Politik übertragen, sondern auch ins private Leben. Teilweise durch „steinalte“ Weisheiten führt uns Friebe zu neuen Erfahrungen, die einem klar machen, dass man die Dinge bisher nur von der bewegten Seite betrachtet hat. Er schafft das auf kurzweilige, humorvolle und doch schonungslose Weise.
    Tja, einfach lesen und abwarten ...

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  • Wolf Lotter: Zivilkapitalismus

    Zivil-Kapitalismus:

    Wir können auch anders

    Wolf Lotter

    Lotters Buch ist für jene, die denken, dass der Kapitalismus die Wurzel allen Übels ist und auch für jene, die immer schon wussten, dass das so nicht ganz richtig sein kann. Es fordert, „die trotzige Haltung gegen den Kapitalismus zur Seite zur legen und stattdessen das Werkzeug der Ökonomie für ein besseres Leben anzuwenden“. Was dieses Buch nicht gibt, sind genaue Wege und Ergebnisse, sondern stattdessen einen klaren Appell an Verstand und Verantwortungsgefühl. Es stellt klar: Der Kapitalismus ist nur ein Instrument. Wer das System formt, sind seine Bürger.

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  • Ian Morris: Krieg

    Krieg:

    Wozu er gut ist

    Ian Morris

    Dass Krieg etwas Furchtbares ist, darüber sind wir uns wohl alle einig. Aber Morris schafft es, auch in diesem Schrecken wichtige Aufgaben zu erkennen. Gibt es denn auch positive Seiten des Krieges? Anhand von historischen Beispielen enthüllt Morris, dass der Krieg die Welt auf lange Sicht reicher und sicherer gemacht hat. Und der Blick in die Zukunft, den uns der Autor erlaubt, wird Sie vielleicht überzeugen, vielleicht skeptischer machen. Jedenfalls regt dieses provokante Buch, geschrieben mehr wie ein Krimi als ein Sachbuch, zum Nachdenken und Mitdiskutieren an und eröffnet ganz neue Blickwinkel.

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  • Erik Brynjolfsson + Andrew McAfee: The Second Machine Age

    The Second Machine Age

    Erik Brynjolfsson, Andrew McAfee

    Seit Beginn der Industriegesellschaft haben Autoren die unheimliche Macht der Maschinen beschworen, die demnächst uns Menschen „überflüssig“ machen wird. Auch der Thesenkern dieses Buches rankt sich um diese Behauptung, und was einst in den Fabriken begann, befalle nun auch den Wissensbereich. Das Buch ist technikgläubig, ein bisschen alarmistisch, aber auch auf jene schöne amerikanische Weise pathetisch, in der immer wieder „der menschliche Geist“ beschworen wird. Als Anregungsbuch lässt sich das Werk empfehlen. Aber auch als Illustration für die vielen aufgeregten Geek-Märchen, die auch im seriösen Management sehr beliebt sind, weil sie so süffig von einem Zukunfts-Kapitalismus ohne Gewerkschaften und störende Kundenwünsche erzählen. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Ein Buch zum Gruseln und Träumen.

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  • Evgeny Morozov: Smarte neue Welt

    Smarte neue Welt:

    Digitale Technik und die Freiheit des Menschen

    Evgeny Morozov

    Endlich ein skeptischer Intellektueller, der fundamentale Kritik an der Richtung der Digitalen Revolution übt, ohne naiv zu sein. Morozovs Fundamentalkritik gilt dem SOLUTIONISMUS oder auch profan:„Verbesserungswahn“: Man sucht nach Problemen, die man unbedingt und mit allen digitalen Mitteln lösen muss. Aber diese Probleme sind entweder tief menschlich „hardwired“; sie zu lösen würde uns wahrlich gar keinen Gefallen tun. Oder sie sind so marginal, dass man mit High Tech auf sie wie mit Kanonen auf Spatzen schießt. Muss man gelesen haben, wenn man über die „Digitale Revision“ nachdenken will.

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  • Paul Sabin: The Bet

    The Bet:

    Paul Ehrlich, Julian Simon, and Our Gamble over Earth's Future

    Paul Sabin

    Im Jahr 1980 wetteten ein Apokalyptiker und ein Optimist um die Zukunft der Menschheit. Paul Ehrlich, der für die 90er Jahre gigantische Hungerkatastrophen prognostizierte, und Julian Simon, ein Ökonom, der dagegenhielt und die Wette – einstweilen – gewann. An diesem Streit lässt sich die ganze Zukunftsdebatte noch einmal von einer höheren Warte aus spiegeln. Woher stammen die Modelle, mit denen wir die Zukunft antizipieren? Wie berechtigt sind die Apokalypse-Ängste, die uns umtreiben? Gibt es so etwas wie Fortschritt oder befindet sich die Welt auf dem abschüssigen Ast?

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  • Steven Johnson: Future Perfect

    Future Perfect:

    The Case for Progress in a Networked Age

    Steven Johnson

    „Wir unterschätzen das Ausmaß graduellen Wandels zum Besseren und wir missverstehen die Ursachen dafür“, schreibt Steven Johnson im Vorwort. Der Untertitel des Buches „The Case for Progress in a Networked Age“ sagt, worum es geht: Fortschritt! Johnsons These: In einer vernetzten Welt können Lernprozesse schneller laufen, entstehen Kooperationen mittelfristig effektiver. TROTZ Krisen und Konflikten. Balsam für die von Zukunftspessimismus entzündete Seele.

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  • Nassim Nicholas Taleb: Anti-Fragilität

    Antifragilität:

    Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen

    Nassim Nicholas Taleb

    Taleb wurde für sein Buch über Schwarze Schwäne berühmt, in dem er die Finanzkrise als Beleg dafür nahm, dass man „Zukunft nicht voraussehen“ kann. So wurde es zumindest interpretiert. In diesem Buch setzt Taleb seine Analyse in einen offensiven Ansatz um, der ebenso verblüffend wie provokativ ist. Nur Systeme (Menschen, Kulturen, Unternehmen), die mit Zufall und Unsicherheit umgehen können, sind überlebensfähig. Taleb baut eine systemische Resilienz-Theorie, in der er auch auf die negativen Seiten der Zukunfts-Prognostik verweist. Zu recht. Durch seinen Schimpf-Stil ist das Buch schwer lesbar, die These aber ist bahnbrechend.

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  • Douglas Roushkoff: Present Shock

    Present Shock:

    Wenn jetzt alles passiert

    Douglas Rushkoff

    Man stelle sich vor, die Zukunft wäre vorbei. Sie wäre längst zur Gegenwart geworden und wir alle lebten in einer ständigen Jetztzeit-Welt. Absurd? Vielleicht ganz plausibel. In einer Online-Welt, so die These, verändert die Zeit ihren linearen Charakter. Die Kultur wird nicht mehr von Erwartungen oder Plänen geprägt, sondern von „Fluditäten“; von schnell wechselnden Stimmungen. Um mit William Gibson zu sprechen: „Die Zukunft ist längst da, sie ist nur ungleich verteilt.“

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  • Benjamin R. Barber: If Mayors Ruled the World

    If Mayors Ruled the World:

    Dysfunctional Nations, Rising Cities

    Benjamin R. Barber

    Stellen wir uns vor, Politik im globalen Raum wäre vollkommen sinnlos. Demokratie gäbe es nur ausschließlich auf der lokalen Ebene und dort eben in der POLIS; der Stadt, die von ihren Bewohnern unmittelbar erfahren und gestaltet wird. In zahlreichen Beispielen füttert Barber diese steile These der „Sozialurbanisierung“ der Welt. Man denke nur an so tolle Bürgermeister wie den Punk-Regenten Gnarr aus Reykjavik. New Yorks Bürgermeister Bloomberg hätte dann mehr Gestaltungsmacht und Veränderungs-Power als Obama. Das derzeit interessanteste Buch zum Megatrend Urbanisierung.

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Zeit-Zeichen – Texte zu aktuellen Themen

Die Wiederkehr des Wahns

Was dürfen wir hoffen – angesichts der Weltkrisen des frühen 21. Jahrhunderts?

» Artikel lesen »

Foto: DFAT


Heroischer Kreativ-Kapitalismus

Stellen wir uns vor, alles wäre ganz anders. Was wir über die Wirtschaft wissen – über das Verhältnis zwischen Preisen, Nachfrage, Konkurrenz und Kapital – wäre schlichtweg „bullshit”. Alle Ökonomen hätten sich gründlich geirrt.

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Das große Retro

Matthias Horx über den Dauertrend zur Verklärung der nostalgischen Verklärung der Vergangenheit.

» weiterlesen »


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red line trend update

trend update

Dr. gut.

Es ist paradox: Immer mehr Menschen hören auf der Suche nach mehr Lebensqualität in sich hinein – die Spezialisten für den Mensch als Wesen hören ihnen aber immer weniger zu. Der moderne Mensch hat mehr Wissen und mehr Daten über sich als je zuvor, sein Arzt aber keine Zeit. Nun ergreift die Digitalisierung auch diesen Bereich.

Mehr Info auf www.trend-update.de


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Zukunft beginnt mit der Überwindung alter Denkmuster

Interview mit Matthias Horx

Matthias Horx im Gespräch über „Zukunft wagen”, übersteigerte Ängste und „apokalyptisches Spießertum”.

Zu den Medien-Highlights


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"Ich bin ein unbequemer Optimist"

The Huffington Post, 23.06.2014

Mathias Horx über Optimismus, Angst als Herrschaftsinstrument, die Funktionalisierung des Klimawandels, Überbevölkerung und eine Zukunft der Kriege.

Artikel lesen » www.huffingtonpost.de »


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ZUKUNFTS-PRODUKTE

Produkte, Dienstleistungen & Erfahrungen, die uns in die Zukunft gebeamt haben

Was „Josephs Brot”, „eye-tv” und „Das Lindenberg” gemeinsam haben, lesen Sie auf unserer Seite „Zukunftsprodukte”.

Aktuell: BMW i3 - Unsere E-Auto Revolution

red line Matthias Horx - Zukunft wagen

Das neue Buch von Matthias Horx

ZUKUNFT WAGEN

„ZUKUNFT WAGEN” handelt davon, wie ZUKUNFT IN UNSEREM KOPF ENTSTEHT.

Es ist ein Buch über Zukunftsängste und Zukunftshoffnungen, über falsche und richtige Visionen, über den Segen des Zweifels und die Frage, warum wir vom Weltuntergang so fasziniert sind, das wir nicht von ihm lassen können.

Es handelt von realistischem und fatalem Optimismus, schildert, wie ich zum Zukunftsforscher wurde und versucht die Frage zu beantworten, wie wir den Tod überleben können...

Hier können Sie das Vorwort zum Buch lesen: Im Keller meines Vaters.

Sie können „ZUKUNFT WAGEN” bei Amazon bestellen

red line Haus des Wandels

Ein Gebäude lebt, wenn es dauernd bearbeitet und verändert wird. Es passt sich flexibel an, erlaubt Nähe und Distanz. Nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch zwischen Privatleben und Beruf. Das Wiener Beispiel besteht aus Zwillings-Gebäuden: links das Büro und rechts der Wohnriegel.
Artikel lesen (PDF-Datei)

Zukunfthaus-Website: www.zukunftshaus.at

Wir bauen ein Zukunftshaus - das Buch von Oona Horx-Strathern

Perfekt für alle, die jemals ein Haus gebaut haben oder darüber nachdenken eines zu bauen. Mehr Info auf www.strathern.eu

Aus dem Englischen von Jörn Pinnow, Deutsche Verlags-Anstalt, ca. 220 Seiten. Hier können Sie » das Buch probelesen »

Erhältlich bei: www.amazon.de

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