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Die Zukunft nach Corona

Lehren aus einer Tiefenkrise: Wie das “Neue Normal” entsteht

Krisen haben einen unterschiedlichen Fußabdruck, sie hinterlassen unterschiedliche Veränderungen in unseren Wirtschafts- und Kulturformen. Die Corona-Krise unterscheidet sich von vergangenen Krisen wie etwa der Finanz- oder der Flüchtlingskrise dadurch, dass ALLE Schichten unserer Existenz berührt und befragt werden: Politik, Wirtschaft, Institutionen, Kultur, Moral, aber auch das menschliche Selbstgefühl, unsere existentielle Identität. Diese Krise ist wie keine andere der letzten 50 Jahre eine Selbsterfahrung der Gesellschaft, in der sich auch Sinn- und Ethikfragen neu stellen. Sie beschleunigt damit Prozesse, die VOR der Krise bereits latent im Gange waren, aber nicht zum Durchbruch kamen. Um zu verstehen, was sich „nach Corona” dauerhaft verändern wird, brauchen wir ein ganzheitliches Modell des Wandels, des „Systems der Systeme”, das unsere Zukunft erzeugt.

  • Die neue ÖKONOMIE: Die „90er-Prozent”-Ökonomie oder das Ende der Hypereffizienz.
  • Die neue Politik: Die Krise verstärkt die Differenz zwischen den integrierenden „CARE-Societies” und den gespaltenen Gesellschaften (USA, Brasilien etc.).
  • Die neue KULTUR: Die Erfahrung von Verletzlichkeit und Verbindlichkeit in der Corona-Krise: Was folgt daraus für die Lebensgefühle der Zukunft?
  • Die neue GLOBALISIERUNG: Von der Globalisierung zur GloKALisierung.
  • Der neue Konsum: Grenzen der Dekadenz und Verstärkung der ökologischen Frage.
  • Das neue DIGITAL: Die Krise führt zu einer Beschleunigung der Nutzung alltagstauglicher Digitalität, aber auch einer Rückbesinnung auf manche Vorteile des Analogen.

Die Blaue Ökologie

Wie die Welt zu retten ist

Kein Zweifel: Ökologie wird DAS große Thema des 21. Jahrhunderts. Greta Thunberg hat die Zukunft ein für alle Mal verändert. Aber WELCHE Ökologie? Die heutige Angst- und Schuld-Ökologie kann die Gesellschaft nur spalten, und trägt am Ende wenig zur Vermeidung von CO2 oder Plastik bei. Knappheits- und Verzichts-Ideologie erzeugt Stress und Aggression und führt unweigerlich zu Verteilungskriegen. Aber könnte auch eine andere Ökologie die Zukunft prägen, eine Ökologie der Fülle, ja des Überflusses? Technologische und systemische Veränderungen machen genau dies möglich – und wahrscheinlich. Dieser Vortrag re-codiert das Ökologiethema von einem Angst- und Schreckensdiskurs in einen Möglichkeitsraum, in dem wir alle gemeinsam auf dem Weg in die Zukunft sind.

  • Was bedeutet „Blaue Ökologie”?: Der Abschied von der Schuld- und Verzichts-Ökologie zur High-Tech-Systemökologie.
  • Beyond Oil: Warum wir in der globalen Energiewende weiter sind, als wir glauben – neue Techniken, aber auch erstaunliche politische Entwicklungen machen es möglich.
  • Apokalyptisches Cocooning: Die Psychologie des Endzeit-Denkens oder warum der Untergang eine Komfortzone ist.
  • Intelligente Verschwendung: Die Ökologie der Fülle und wie sie entsteht.
  • Biobased Economy: Wie man die Rohstoffkreisläufe “organisiert”. Über die kommende Cradle-to-Cradle-Welt.
  • Willkommen im Anthropozän: Über die Versöhnung von Technologie, Kultur und Ökonomie.

Big Business Change!

Vom Wandel der Wissenschaft in turbulenten Zeiten

Disruption oder graduelle Innovation? Digitalisierung oder Re-Analogisierung? Wie wirken sich Kapitalismus-Verdrossenheit und Umwelt-Debatten auf Geschäftsmodelle und Firmenkulturen aus? Wie verändern sich die Rahmenbedingungen der Ökonomie im Zeitalter von Donald Trump und Greta Thunberg?

Ob Food-Industrie oder Autohersteller, Versicherungen oder Pharmaindustrie, Mode oder Möbel, Tourismus oder Stahlindustrie, Banken oder Behörden – alle Branchen befinden sich mitten in einem radikalen Wandlungsprozess. In diesem Vortrag geht es mit vielen Best-Practice Beispielen um die großen ökonomischen Transformationskräfte: Sharing-Business, Economy of Scale, »Green Pressure«, GloKAlismus, Erlebnis- und Sinn-Märkte.

  • Best Future Praxis: Die neuen Geschäftsmodelle im Überblick, wie Unternehmen sich in allen Branchen neu erfinden.
  • Die neue GLOKALisierung: Wie die Globalisierung in neue Ortsbezüge umkippt.
  • Revidierte Digitalisierung: Nach dem großen Digital-Hype folgt eine Phase des »Digitalen Realismus« – mit ganz neuen Möglichkeiten.
  • New Work, New Mind: Wie sich die Arbeitswelt im Zeitalter von Individualismus und Achtsamkeit neu strukturiert. Aussichten einer authentischen Firmenkultur.
  • Radikale Mitte und erfolgreiche Nische: Die Evolutionen der Überfluss-Märkte.
  • Das Visions-Prinzip: Wie man ganzheitliche Visionen für ein neues Zeitalter entwickelt.
  • Integrierter Kapitalismus: Wie sich die Volkswirtschaften jenseits von Neoliberalismus und Sozialismus neu erfinden.
  • Von Mission zu PURPOSE: Die neuen Sinn-Unternehmen, und was sie anders machen.

Das Zukunfts-Geheimnis

Wie wir das Morgen erkennen können

Um die Zukunftsforschung ranken sich unendlich viele Gerüchte und Unterstellungen, vom „Prophetentum” über „Scharlatanerie” bis zu überzogenen Erwartungen des Allwissens. Aber was hat diese schillernde Disziplin wirklich zu bieten – und wie hat sie sich in den letzten Jahrzehnten verändert? In diesem Vortrag werden auf unterhaltsame Weise prognostische Techniken und die Entwicklung der Prognostik an praktischen Beispielen erläutert. Was kann man voraussagen, und was nicht? Welche Wissenschafts-Disziplinen braucht man für vernünftige Prognosen? Wie unterscheidet man Trendforschung, Futurologie und Zukunftsforschung? Der Vortrag kann auf ein Halbtags-Seminar mit interaktiven Elementen ausgedehnt werden, siehe auch mein Seminar FUTURE:THINK.

  • Am Anfang war die Zukunft: Bilder des Kommenden prägen die menschliche Kulturgeschichte seit der Urzeit.
  • Was kann man am besten voraussagen? Kurze Einführung in die Systemprognostik.
  • Wie man Trends, Megatrends, METAtrends und Hypes unterscheidet.
  • Visionen, die wirksam sind: Narrative der Zukunfts-Erzählung.
  • Die Zukunft als Märchen: Die großen Narrative der Zukunft in kritischer Reflexion.
  • Produktives Irren: Wie Prognose-Fehler zu neuen Erkenntnissen führen.
  • Super-Prognostiker: Die besten „Propheten” der Welt.
  • Neurofuturistik: Eine neue Disziplin an den Schnittstellen von Kognitions- und Evolutionspsychologie und Neurologie.
  • VisionCompany: Die Bedeutung richtiger Prognosen im Kommunikations- und Beziehungsfeld von Unternehmen.

Anleitung zum Zukunfts-Optimismus

Warum die Welt nicht schlechter wird, wir das aber so schrecklich gerne glauben

Warum glauben so viele Menschen an eine rein negative und katastrophische Zukunft? Welche Indizien gibt es, dass »die Welt« generell NICHT schlechter wird? Wie können wir den grassierenden Zukunfts- Pessimismus überwinden?

Nur zwölf Prozent der Deutschen glauben, dass die Zukunft besser werden könnte als die Vergangenheit. In der öffentlichen Meinung zeigen sich alle Anzeichen einer chronischen Angst-Hysterie-Epidemie: In immer schnelleren Abständen werden Untergangs-Ängste geschürt, ökonomische Zusammenbruchs-Phantasien beschworen, neue extreme Problem- und Gefahrenlagen an die Wand gemalt.

Kollektive Angstwellen sind jedoch alles andere als harmlos. Sie können echte Innovation verhindern und dienen als Einfallstor für politischen Populismus. Sie gefährden letztendes die »Future Fitness« – die Flexibilität und Adaptivität einer Gesellschaft.

Dieser psychologisch geprägte Vortrag verdeutlicht an Schlüsselbeispielen (Kriminalität, Armut und Reichtum, Bevölkerungsentwicklung etc.) – wie weit die ängtlichen Zukunfts-Bilder von den realen Entwicklungen entfernt sind. Der Vortrag motiviert zu einem nicht-naiven, aber zuversichtlichen Umgang mit Veränderung und Wandel.

  • Die sich langsam verbessernde Welt: Die Neues Daten und Fakten der Weltentwicklung.
  • Die guten Seiten der Globalisierung: Einige verblüffende Fakten über positive globale Trends.
  • Die Bias-Theorie: Neue Erkenntnisse aus der Kognitionsforschung geben uns ein besseres Verständnis von Zukunftsirrtümern. »Confirmation Bias«, »Availability Bias«, Vergleichs-Irrtum etc.
  • Das Apokalyptische Spießertum: Wie wir uns in Untergangsgerüchten regelrecht wohlfühlen können.
  • Possibilismus statt Opti- oder Pessimismus: Plädoyer für eine konstruktive Welthaltung.
  • Megatrend Achtsamkeit: Zukunfts-Vision für eine hysterische Gesellschaft.

Global 2050

Wie wir die Zukunft gewinnen


© Zukunftsinstitut Horx GmbH

Ist die Menschheit noch zu retten? Werden wir die Klimakrise am Ende meistern – oder wird »Global Warming« die Zivilisation zerstören? Dieser Vortrag arbeitet mit den Mitteln einer Zeitreise: Wir blicken aus der Perspektive des Jahres 2050 zurück und fragen: Wie haben wir das eigentlich geschafft?

Dabei wird deutlich, dass viele heute unüberwindbar scheinende Probleme durchaus gelöst werden können – und wahrscheinlich auch gelöst werden. Eine de-karbonisierte Welt ist nicht nur möglich, sondern auch wahrscheinlich. Spezifische Themen-Bereiche (Wasser, Energie, globale Ökonomie, politische Machtverteilung, Rohstoffe, etc.) können dabei nach Bedarf betont / herausgearbeitet werden.

  • Die Apokalypse-Faszination: Wie der Untergangs-Glaube seit den 60er Jahren unsere Zukunfts­bilder beherrscht – und unsere Wahrnehmungen verzerrt.
  • Im grünen Bereich: Die zehn Schlüsseltrends für das Überleben der Menschheit. Warum Bevölkerungs­­entwicklung, Ernährung, Bildung, Energie einem erstaunlich positiven Pfadverlauf folgen.
  • Chancen einer neuen Weltordnung: Von der bipolaren Block-Politik zum neuen Multi­lateralismus.
  • Die Blaue Ökologie: Vom Verzichts- und Schuld–Paradigma zum Öko-Modernismus.
  • Die hyperurbane Zukunft: Warum die Verstädterung ein positiver Trend ist.
  • Biobased-Economy: Die Überwindung der Rohstoffkrisen durch »Cradle-to-Cradle« Technologien.
  • Africa Rising: Wie der »Problem-Kontinent« sich verändern wird.
  • Von der Unmöglichkeit des Untergangs: Warum die menschliche Zivilisation resilienter ist als wir glauben.

Digitale Erleuchtung – Erleuchtete Digitalisierung

Die wahre Zukunft der Computer-Revolution

“Digitalisierung ist jene Prüfung, mit der die Technologie unsere Menschlichkeit herausfordert. Wenn wir diese Prüfung bestehen, wird alles gut. Wenn nicht, werden wir alle zu Nullen und Einsen.”

Kein Trend verursacht so viel Angst und gleichzeitig Euphorie wie die Große Digitalisierung, dieses Schreckgespenst unserer Tage. Aber was bedeutet Digitalisierung wirklich? Löst sich die reale Welt endgültig in den virtuellen Raum auf? Macht Künstliche Intelligenz unsere menschliche Arbeit überflüssig? Werden wir alle zu Datenträgern, und schließlich zu Robotern einer gigantischen Datenmaschine? Werden wirklich alle Branchen wirklich bis auf die Knochen „disruptiert”?

Dieser Vortrag setzt sich aus der Sicht der ganzheitlichen Prognostik mit DIGITALEN MYTHEN und DIGITALEN DÄMONEN auseinander. Dabei gilt es, sowohl die schrillen Übertreibungen zu überwinden, als auch den digitalen Entmündigungen eine Vision der menschlichen Emanzipation gegenüberzusetzen. Entwickelt wird ein ganzheitliches Evolutions-Modell der Digitalisierung im Kontext der menschlichen Evolution. Digitalisierung wird dort misslingen, wo sie als reine technische Rationalisierung nur dem „Dataismus” huldigt. Sie gelingt dort, wo sie menschliche Beziehungen bereichert und entlastet – im Sinne humanerer Kooperation.

“Technologie ist unser evolutionärer Tanzpartner. Beim Tanz in die Zukunft wird immer der Mensch die Führung übernehmen. Machen wir uns nicht kleiner als wir sind!”

  • Die Digitale Kränkung: Was Computer und Internet mit uns machen – kognitiv, psychologisch, philosophisch?
  • Soziale Korrosions-Technologien: Warum „Social Media” sich zum Alptraum entwickelt hat.
  • Mythos „Künstliche Intelligenz”: Wie die menschliche Arbeitskraft nicht ersetzt, sondern verbessert wird.
  • Die Rache des Analogen: Über die Hartnäckigkeit des Dinglichen und die neuen REAL-DIGITAL-Sytnthesen.
  • Das OMLINE-Prinzip: Wie wir gesteuerte Konnektivität lernen – privat und beruflich.
  • Industrie 4.0 – ein schönes Wort mit Tücken. Warum wir mehr brauchen als nur Prozess-Optimierung.
  • Das Digitale Omega: Wie Human-Digitale Innovationen gelingen können.

Material

„Digitalisierung“, „digitale Transformation“, „Digital Leadership“ – kein Tag ohne neue Leitartikel, Bücher, Konferenzen und Buzzwords zu den neuen Dimensionen, Möglichkeiten oder Gefahren einer zunehmend vernetzten Welt. Wir befinden uns in einer Phase der Digitalisierung, die von Hypes und Ängsten dominiert ist. Immer dringlicher wird dabei die Frage: Was bedeutet es wirklich, in einer „digitalisierten“ Welt zu leben und zu wirtschaften?

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Future Living – Lebensstile der Zukunft

Zwischen Ich-Verwirklichung und Wir-Sehnsucht: Wie wir leben, lieben, wohnen werden

„Die soziale Evolution entfaltet sich im ewigen Spannungsfeld von ICH und WIR: Liebe als gewaltige Bindungskraft , die Sehnsucht nach dem Eigenen, dem Anders-Sein, als gewaltige
Fliehkraft.”

Wie werden „wir” in Zukunft leben? Eigentlich ist das eine absurde Frage, denn ein „Allgemeines WIR” gibt es nicht mehr. Der Individualisierungs-Trend erzeugt eine immer größere Vielfalt von Lebens-, Haushalts- und Familienformen, immer diversere Formen von Mobilitäts- und Arbeitswelten. Dennoch lassen sich mit Hilfe „dynamisch-empirischer Soziologie” die grundlegenden Trends des gesellschaftlichen Wandels darstellen. Mobile, urbane Lebensstile lösen die sesshaften Formen des Wohnens ab. Die Beziehung zu den Dingen wie Autos, Wohnungen und Häusern ändern sich. Die verlängerten Lebensspannen erzeugen neue Phasen des Aufbruchs und der Neuorientierung. Sogar die Veränderung der Liebeskulturen lässt sich in ihren Wandlungen und Abgründen prognostizieren.

„Früher wurden Menschen in Gemeinschaften geboren und mussten ihre Individualität finden. Heute werden Menschen als Individuen geboren und müssen ihre Gemeinschaft finden.“

  • Multi-Individualismus: Warum soziale Rollen flüssig werden.
  • Future Love: Drei Szenarien zur Zukunft der Partnerschafts-Kultur.
  • Down-Aging: Wie wir beim Älterwerden immer jünger werden
  • Die sieben Lebensphasen: Wie sich die Biographien in der Langlebigkeitsgesellschaft verändern.
  • Individualisierung 2.0: Vom Ich-Prinzip zur Renaissance des Wir – die neue Kooperationskultur.
  • Die neue Multi-Mobilität
  • Work-Life-Integration
  • Die Soziale Rekursion: Co-Living, Co-Working, Co-Housing, Co-Gardening und andere Vernetzungs-Lebensstile.

Material

Wenn wir über neue Fragen unsere Einstellung ändern können, werden wir interessantere Antworten finden. Genau das haben wir getan: In der neuen Trend-Studie geben Oona Horx-Strathern, Christiane Varga und Matthias Horx 50 Antworten auf Fragen zur Zukunft des Wohnens, die wir schon immer wissen wollten, uns aber nicht zu fragen wagten.

 
Mehr Info & Bestellung: www.zukunftsinstitut.de

Future Wealth

Der Wohlstand der Zukunft

Aufbruch in die NEXT-ECONOMY

„Der Wohlstand der Zukunft ist das Resultat gelungener Beziehungen. Zwischen Mensch und Technologie, Ökonomie und Natur, zwischen dem wachsenden Ich und dem er-wachsenen Wir.”

Wie geht es weiter mit der Globalisierung? Wie entwickelt sich der Wohlstand in einer Welt, die einerseits von Konflikten und Verunsicherungen, andererseits von gesättigten Märkten und geradezu obszönen Überflüssen geprägt ist? Welche Antworten können für die enormen Differenzen von Arm und Reich gefunden werden?

Die Grundthese dieses Vortrags: Wir treten in eine neue Wirtschaftsform ein, die sich mit krisenhaften Turbulenzen ankündigt.

In der „Next Economy” entwickelt sich Wohlstand nicht mehr entlang des Wachstums des Bruttosozialprodukts oder der Mehrung der Dinge, sondern in der Qualität von BEZIEHUNGEN . Das Paradigma der LEBENSQUALITÄT erfasst alle Wirtschaftsbereiche, Branchen und Produktwelten. BEZIEHUNGSWOHLSTAND heißt, dass intelligentere Systeme der Kooperation und Kommunikation entstehen – von Wohnformen über die Medizin bis zum Schulsystem, von der Firmenkultur über die Liebeskultur bis zu den Kontrakten der Globalität.

„Die Überflusskultur erfordert neue mentale Techniken von uns allen. Im Getöse der Waren und Erregungen müssen wir lernen, eine Wahl zu treffen. Das ist der wahre Luxus – und die wahre Kompetenz.”

  • Die vier Phasen der Menschheit: Von der Jäger- und Sammlerkultur bis zur konnektiven Wissengesellschaft.
  • Was bedeutet „Next Economy”? Unser Wohlstands- und Fortschrittsmodell auf dem Prüfstand.
  • Warum Krisen schrecklich, aber notwendig sind.
  • Intelligente Raumordnung: GloKALisierung;: Die neue Bedeutung von Regionalität und Herkunft.
  • Intelligentes Design: Vernetzte urbane Systeme und ihre Vorteile.
  • Intelligente Arbeit: Die neue Zeitwohlstand der Produktivität.
  • Der Schlüsselbegriff Achtsamkeit: Wertewandel in der der neuen Lebensqualitäts-Gesellschaft.

Macht der Megatrends

Über die Turbulenz der Zukunft

„Jeder Mega-Trend erzeugt einen inneren Brechungs-Effekt, einen massiven Gegen-Impuls. Die wahre Zukunft entsteht erst in der Synthese von Trend und Gegentrend zu höherer Komplexität und Integration.”

Der legendäre Zukunftsforscher John Naisbitt schuf in den 80-er Jahren den Begriff der MEGATRENDS. Jene Entwicklungen, die langfristig und tiefgreifend unsere sozialen, politischen und ökonomischen Verhältnisse umkrempeln. Typische Megatrends sind Globalisierung, Individualisierung, Urbanisierung, Digitalisierung, Global Aging und Konnektivität.

30 Jahre danach ist es an der Zeit, das Konzept der Megatrends neu zu überdenken: Stimmen die in den 80-ern definierten Megatrends heute noch – oder haben längst mächtige Gegen-Kräfte die Überhand gewonnen? Wie lassen sich aktuelle Krisen, Kriege und Turbulenzen in das Megatrend-Modell integrieren? Wird die Welt durch Megatrends stabiler oder instabiler? Wie wirken Trends im System-Zusammenhang?

© Horx Zukunftsinstitut GmbH

Dieser Vortrag eignet sich als eine opulente, amüsante Grundeinführung in die ganzheitliche Trend- und Zukunftsforschung. Die Inhalte können je nach Branchenbedarf angepasst werden, allerdings geht es um eine GANZHEITLICHE Betrachtung von Wandlungsdynamiken; um das Verstehen von Zukunft generell.

„Weder eine Linie noch eine Kurve können die Zukunft erklären. Das richtige Symbol für die Zukunftsbewegung ist die Spirale. Das Wesen des Kommenden ist dynamische Turbulenz.”

  • Einführung in die Megatrend-Map, das grundlegende “Future Tool” des Zukunftsinstitutes.
  • Wann ist ein Trend ein Trend? – Unterscheidungen von Mega- Meta, Branchen. Technologie, Sozio- und Modetrends.
  • Tipping Points: Saturiertheit und “Kippen” von Trends.
  • Jeder Trend hat einen Gegentrend – über die stille Macht des “Retros”.
  • Die neuen Synthese-Trends: Von FLEXITARISMUS über GLOKALISIERUNG bis zu WE-GOISMUS, DOWNAGING, FLEXICURITY und OMLINE.
  • Soziodynamische Systeme: Beispiele aus den Bereichen der Wohnformen, Haushaltsgrössen und Lebens-Biographien.

Material:


    • Matthias Horx: Das Megatrend-Prinzip

      Wie die Welt von morgen entsteht

      Erhältlich bei:  www.amazon.de


    • Die Megatrend WorkBox

      Mit innovativen Best Practices zu neuen Ideen: Unsere neue »Megatrend WorkBox« liefert Ihnen das perfekte Material für ein Brainstorming, ein Kick-Off-Meeting oder für die Gestaltung eines kompletten Trend-WorkShops.
       

      Mehr Info: www.zukunftsinstitut.de



    • Workbook “Entwickeln”

      Mit dem »Workbook Entwickeln« holen wir Sie aus Ihren gewohnten Denk-Routinen heraus. Wir begleiten Sie hin zu einem grundlegend neuen Denkansatz und stellen den Erkenntnisprozess in den Fokus, der über Ihr wichtigstes Problem zu einem neuen Innovationsansatz führt. Methodisch fundiert, didaktisch ansprechend und mit starkem Praxisbezug.

       

      Mehr Info: www.zukunftsinstitut.de

Technolution

Die Co-Evolution von Technik und Mensch

Technologie treibt die Menschheitsgeschichte an. Aber in welche Richtung? Welche Fehler wurden bislang in der Technik-Prognostik gemacht? Was bedeutet »Smart Tech« wirklich? Wie muss man Innovationsprozesse re-designen, um der Ablehnung, die viele visionäre Techniken erleben, zu überwinden?

Dieser Vortrag bietet ein ganzheitliches Modell für die Technik-Prognose. Er fragt zunächst nach dem Scheitern: „Warum sind viele der alten Technik-Versprechungen nie eingetreten?” „Warum leben wir nicht auf dem Mond, haben den Krebs immer noch nicht besiegt, fliegen nicht mit Autos durch die Luft?” „Warum stellen sich viele sensationelle Neuigkeiten im Markt eher als Flops oder Nischen-Bewohner heraus?”

Die ausführlich dokumentierte TECHNOLUTION-Synthese ermöglicht eine neue Prognose technologischer Prozesse mit evolutionstheoretischen Modellen. Die Grundthese: Technologie entwickelt sich nicht im linearen Fortschreiten von Erfindung zu Erfindung, sondern in einer Co-Evolution von menschlicher Kultur/Bedürfnissen und technischen Möglichkeiten.

  • Die Zukunft von gestern: Wie technische Phantasien den Fortschritt prägten.
  • Eine kleine Floppologie: Was wir aus Zukunfts-Technologien lernen können, die am Markt scheiterten.
  • Von Fake Smart zu Real Smart: Das Geheimnis humanzentrierter Technik.
  • Die Digitale Revision: Wie wir unser Verhältnis zur digitalen Welt neu definieren können – und müssen.
  • Von Innovation zu „Synnovation”: Wie sich die Logik des Erfindens verändert.

Zukunft Stadt

Wie der „Neue Urbanismus” unser Leben verändert

„Unsere Zukunft auf dem Planeten Erde hängt vor allem davon ab, ob wir in der Lage sind, intelligente Städte zu gestalten. Dafür müssen wir verstehen, dass Städte nicht aus Mauern und Straßen bestehen, sondern aus den Beziehungen zwischen Menschen.”

Im Jahre 2050 werden 75 Prozent aller Menschen in Ballungs­gebieten leben. Städte werden immer größer, dichter, ausufernder, LEUCHTENDER. Was bedeutet das für die Umwelt, für unsere Werte und Lebensformen? Sind die dystopischen Bilder der „Megalopolis”, der Moloch-Stadt, wie sie in jedem Science-Fiction zu sehen sind, noch realistisch? Dieser Vortrag schildert die neuesten Erkennt­nisse der Urbanitätsforschung in weltweiten Best-Practise-Beispielen: Von Urban Farming und Urban Mining über neue Siedlungsformen (Co-Living) und Arbeitsformen (Co-Working ) bis zu den verschiedenen Ansätzen der SMART CITY, die mehr sein muss als nur eine technische Effizienz-Beschleunigung.

In den Megacities von Sao Paolo, Manila oder Kalkutta experimentiert eine neue Generation von global ausgebildeten Stadtplanern mit neuen Methoden urbaner Transformation, die immer auch soziale INKLUSION bedeuten muss. Städte, so die futuristische Grundthese, sind hervorragende Beispiele für die Wirkweisen selbstorganisierter Prozesse. Die neo-urbane Welt ist eine Netzwerk-Welt, in der sich im Zusammenhang mit digitaler Technologie wahrer Fortschritt zeigt.

„Städte sind lebende Super-Organismen. Man kann sie nicht “planen” und “steuern”. Nur auf intelligente Weise wachsen lassen.”

  • Die verdichtete Welt: Warum Städte gut für die globale Umwelt sind.
  • Die urbane Renaissance: Wie sich die Stadt im Übergang vom Industrie- zum Wissenszeitalter neu erfindet.
  • Co-Living, Co-Working. Co-Gardening, Co-Mobility – die neuen Lebensstile individualistischer Kooperation.
  • Der Aufstieg der Urban-Kreativen Klasse.
  • Das Kopenhagenize-Prinzip: Der endgültige Abschied von der Autodominanz und die Revitalisierung der öffentlichen Räume.
  • Smart Cities, Creative Cities, Young Cities, Health Cities, Resilient Cities…
  • Das Urban-Village-Prinzip – wie sich das neue Stadt-Paradigma auf Kleinstädte und Regionen übersetzen lässt.
  • Urbane Akupunktur: Wie man Krisen-Städte zur Gesundung anregt.
  • Holistische Architektur: Wenn Gebäude soziale Systeme bilden.
  • Das Parlament der globalen Bürgermeister: Das Wirken der neuen Stadt-Gurus in der Renationalisierungs-Phase.

Zukunftstrend „Achtsamkeit”

Perspektiven des mentalen Wandels

„Andere kennen ist Weisheit.
Sich selbst kennen ist Erleuchtung.”
Laotse

Der seltsam schüchterne Begriff der Achtsamkeit hat eine beispiellose Trend-Karriere hinter sich: Heute werden Achtsamkeits-Trainings selbst in großen Firmen angeboten, und eine ganze Achtsamkeits-Industrie ist entstanden, von Yoga über Ernährung bis hin zu Slow Food und spirituellem Design.

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Ist das alles nur Fake und esoterisches TamTam? Kann Achtsamkeit in Firmenkulturen, Management und Führung implementiert werden, ohne das Schicksal der modischen Profanisierung wie »Nachhaltigkeit« und »Wellness« zu erleiden? Dieser Vortrag kreist um die Frage eines neuen MINDSETS, mit dem wir uns und die Zukunft besser meistern können – privat, politisch, beruflich, wirtschaftlich, seelisch und kulturell.

  • Die dünnwandige Welt: Wie die digitale Hypermedialisierung unsere Weltwahrnehmung hysterisierte, und wie wir uns mit Achtsamkeit zu wehren begannen.
  • Omline – das Prinzip der medialen Souveränität.
  • Die Ursprünge der “Mindfulness” in der Kognitions-Psychologie.
  • Neurofuturismus: Wie der MIND die Zukunft konstruiert, und wie wir diesen Prozess besser steuern können.
  • Achtsamkeit und Innovation: Wie man im Modus der Gelassenheit bessere Synergien findet.
  • Selbstwirksamkeit und Selbstwissen: Die Schlüsselkompetenzen der Zukunft.
  • Das Empathie-Paradox: Wie zu viel Gefühle Hass und Hysterie verstärken können.
  • Zukunft ist gelungene Beziehung!
  • Ein neuer MINDSET für das 21. Jahrhundert: Achtsamkeit als futuristische Spiritualität.

Die progressive Provinz

Warum Regionen, Städte und Gemeinden eine Zukunft haben

Der gewaltige Megatrend der Urbanisierung scheint immer nur in EINE Richtung zu drängen: Mehr Stadt, mehr Verdichtung, mehr Dichte-Stress und Beschleunigung. Während die Metropolen immer überfüllter werden, veröden ganze Landstriche, sterben Dörfer und veralten kleinere Städte. Verschärft die »Metropolisierung« die sozialen Konflikte und führt in Zukunft zu einem neuen demographischen Klassenkampf, in dem die Hinterwäldler gegen die Großstadt-Hipster kämpfen? Nicht unbedingt. Jeder Trend hat einen Gegentrend! Während der Glanz des hyperurbanen seine Schattenseiten enthüllt, beginnt eine neue Phase der Dezentralisierung von Lebensräumen, in der neue Kooperations- und Lebensweisen entstehen.

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Dieser Vortrag eignet sich besonders für Initiativen im regionalen Raum, für Bürgermeister-Kampagnen und die Entwicklung von Standort-Visionen.

  • »Anywheres« versus »Somewheres«: Der neue Konflikt zwischen »Dagebliebenen« und »Kosmopoliten« – wie ernst muss man ihn nehmen?
  • Die neue Landlust: Vom ewigen Zyklus zwischen Stadt und Provinz.
  • RURbane Landschaften und Dörfer in der Stadt: Die neue Lokalität der Wissengesellschaft.
  • Der GloKALismus: Die Aufhebung des Widerspruchs zwischen Lokal und Global.
  • Vitale Dörfer, visionäre Kleinstädte, lebendige Regionen: Best-Practice-Beispiele der Repositionierung.
  • Die Kraft der Kooperation: Vom »Dorfkernkümmerer« bis zur regionalen Mobilitäts-Initiative.